Josef Zach
geb. 1900 in Wartenberg, gest. 1973 in Wartenberg
Biografie
Josef Zach stammte aus einer Künstlerfamilie über mehrere Generationen. Sein Grossvater, ebenfalls Josef Zach, war Kirchenmaler und arbeitete unter anderem an der Nikolaikapelle und benachbarten Kirchen. Sein Vater Pius Zach führte als Kirchen- und Fassadenmaler den Familienbetrieb und war stellvertretender Bürgermeister von Wartenberg, bevor er 1931 an einer durch seinen Beruf erworbenen Bleivergiftung starb.
Nach der Lehre im väterlichen Betrieb studierte Josef ab dem Wintersemester 1929 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1931 kehrte er nach Wartenberg zurück, übernahm das Familiengeschäft und legte seine Meisterprüfung ab.
Seine eigentliche Leidenschaft galt der Landschaftsmalerei. Vom Ende der 1920er Jahre bis zu seinem Tod entstanden zahlreiche Bilder von Wartenberg und Umgebung – Landschaften, Prozessionen, Marktszenen, Kirchen und Stillleben.
Im Zweiten Weltkrieg geriet Zach am 30. April 1945 in französische Gefangenschaft, aus der er erst 1947 zurückkehrte. Ab 1948 nahm er sein künstlerisches Schaffen in Wartenberg wieder auf. 1958 heiratete er Rosa Bachinger, die seinen Nachlass nach seinem Tod bewahrte. Der Markt Wartenberg besitzt zahlreiche Gemälde Zachs aus den Schenkungen der Familien Zigldrum und Popp sowie Fotografien und Briefe aus seinem Nachlass.
Werke